Prinzessinnengarten Berlin
mobile urbane Landwirtschaft
"Wir sind keine Gärtner" umschreiben Robert Shaw und Marco Clausen ihren selbstgewählten Dilettantismus. Die beiden Gründer des Berliner Prinzessinnengartens haben mit ihrer Nomadisch Grün (g) GmbH auf 6000 Quadratmetern Brache eine blühende Oase geschaffen. Dort bauen sie Gemüse in Reissäcken, Bäckerkisten und Milchtüten an und bringen Menschen verschiedenster Milieus zusammen. Der Prinzessinnengarten ist eine Plattform für Leute, die etwas tun wollen: Hier ist Platz für den naturnah wirtschaftenden Imker, den Künstler, der mit Kindern aus dem Kiez kocht, die osteuropäische Nachbarin, die ihre Bio-Chilis aus der Heimat anbaut.
Und das Ganze direkt am Moritzplatz, dem neuen Zentrum für Kreativwirtschaft in Berlin, mit der Aqua-Butzke Fabrik und dem fast fertigen Modulorhaus - mal sehen, wie lange die Brache dann noch Brache bleibt.
Aber jetzt ist der Prinzessinengarten erstmal im Winterquartier und bespielt ein anderes spannendes Gebäude in Kreuzberg: die Eisenbahnmarkthalle, auch sie im Umbruch befindlich...
Prinzessinnengarten Berlin
urban farming as a form of urban intervention: Nomadisch Grün (Nomadic Green) launched Prinzessinnengarten (Princess gardens) as a pilot project in the summer of 2009 at Moritzplatz in Berlin Kreuzberg, a site which had been a wasteland for over half a century. Along with friends, fans, activists and neighbours, the group cleared away rubbish, built transportable organic vegetable plots and reaped the first fruits of their labour...
George Eich
Schnitt: Quang Bobrowski
Interviews und Text: Christa Müller
Musik: Stadtsafarisong von Drrob, Jonathan Aikins, Vicky, Sasun Sayan.
Aufgenommen mit der Unterstützung von Naunynritze und StreetUnivercity
produziert von der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis
hier gibt es nähere Informationen zum Prinzessinnengarten












